Moin, ihr Superheldenfans!
Manche Leute hängen sich ihre Lieblingsfiguren als Poster an die Wand. Andere sammeln Comics, Figuren oder schauen zum 27. Mal denselben Film.
Ich finde: Wenn dich eine Figur seit Jahren begleitet, darf sie ruhig dauerhaft auf die Haut.
Superhelden-Tattoos können aussehen wie direkt aus einem Comic gesprungen, sich stark an einer Filmfigur orientieren oder irgendwo zwischen Realismus und gezeichnetem Character-Style liegen.
Nur drei davon durfte ich bisher tätowieren: Baby Groot in Farbe, Catwoman im Comicstil und einen ziemlich finsteren Venom als großflächiges Cover-up.
Drei völlig unterschiedliche Looks – und genau das zeigt eigentlich schon, wie viel bei Superhelden- und Comic-Tattoos möglich ist.
Jetzt hätte ich nur gern noch deutlich mehr davon.
Superhelden-Tattoos: Helden sind erst der Anfang
Wenn wir über Superhelden-Tattoos sprechen, müssen es für mich nicht immer die strahlenden Weltretter sein.
Spider-Man, Batman, Superman oder Wonder Woman? Klar!
Aber genauso spannend sind Antihelden und Schurken.
Venom bewegt sich irgendwo zwischen Monster, Antiheld und gelegentlichem Retter. Catwoman macht sowieso lieber ihre eigenen Regeln. Deadpool würde wahrscheinlich schon widersprechen, wenn man überhaupt versucht, ihn in irgendeine Superhelden-Kategorie zu stecken. Dann gibt es ja auch noch die Supes von The Boys… die würde ich auch gerne stechen. Starlight, The Deep, A-Train oder Homelander.
Und genau das ist das Schöne an Marvel und DC: Die Figuren sind komplett unterschiedlich.
Du kannst den klassischen Superhero auf der Haut tragen, den Bösewicht, den du heimlich sowieso viel interessanter findest, oder eine Figur, bei der Gut und Böse nicht ganz so einfach auseinanderzuhalten sind.
Hauptsache, du feierst sie.
Marvel-Tattoos: Von Baby Groot bis Venom
Das Marvel-Universum ist eigentlich eine einzige riesige Tattoo-Wunschliste.
Spider-Man in Bewegung über den kompletten Arm. Iron Man mit leuchtendem Arc-Reaktor. Wolverine mit ausgefahrenen Krallen. Hulk kurz vorm Durchdrehen. Thor mit Mjölnir. Black Panther, Doctor Strange, Deadpool – ich könnte noch eine Weile weitermachen.
Oder eben Baby Groot.
Baby Groot: Klein, süß und voller Details
Baby Groot funktioniert als Tattoo gerade deshalb so gut, weil die Figur sofort erkennbar ist und unglaublich viele kleine Details mitbringt.
Bei meinem Groot habe ich mit Holzstrukturen, warmen Braun- und Beigetönen, kleinen grünen Akzenten und den großen glänzenden Augen gearbeitet. Dadurch bleibt der niedliche Character-Look erhalten und bekommt auf der Haut trotzdem Tiefe und Struktur.
Und das Tattoo zeigt schön: Ein Marvel-Motiv muss weder riesig noch düster oder martialisch sein.
Manchmal darf es einfach ein kleiner außerirdischer Baum sein, der einen ziemlich glücklich anguckt.
Venom: Wenn ein Cover-up Zähne bekommt
Dann haben wir das genaue Gegenteil: Venom.
Groß, dunkel und mit einer Menge Zähne.
Bei diesem Tattoo konnte ich genau das ausspielen, was Venom als Motiv so stark macht: tiefe schwarze und graue Flächen, Lichtreflexe, das riesige Maul und die lange rote Zunge, die sofort den Blick auf sich zieht.
Und das Beste: Dieser Venom war gleichzeitig ein Cover-up.
Gerade dafür eignen sich solche dunklen und organischen Motive richtig gut. Die Formen des Symbionten geben uns Spielraum, ein vorhandenes Tattoo in das neue Motiv einzubauen und verschwinden zu lassen.
Denn am Ende soll niemand denken:
„Ah, da war bestimmt mal was drunter.“
Man soll Venom sehen.

Wenn du also ein altes Tattoo hast, das du schon länger nicht mehr sehen kannst, muss darüber nicht automatisch einfach eine große schwarze Fläche.
Vielleicht braucht es nur einen Symbionten mit verdammt vielen Zähnen.
DC-Tattoos: Batman, Wonder Woman, Catwoman & Co.
Natürlich bekommt Marvel hier nicht die ganze Bühne.
DC hat schließlich Batman.
Eigentlich könnte ich den Abschnitt damit schon beenden.
Aber Superman, Wonder Woman, The Flash, Aquaman, Harley Quinn und Joker hätten vermutlich etwas dagegen.
Und Catwoman sowieso.
Catwoman: Comic darf Comic bleiben
Meine Catwoman zeigt eine komplett andere Richtung als Groot und Venom.
Hier ging es nicht darum, aus der Figur plötzlich einen fotorealistischen Menschen zu machen. Das Motiv lebt ganz bewusst von seiner grafischen Comicoptik mit schwarzen Flächen, klaren Linien und freien Hautpartien.
Und genau das gefällt mir daran.
Comicfiguren müssen auf der Haut nicht realistischer werden als ihre Vorlage. Manchmal ist gerade dieser gezeichnete Look das, was die Figur ausmacht.
Bei Catwoman passt das sowieso perfekt: elegant, selbstbewusst, ein bisschen gefährlich und definitiv nicht daran interessiert, irgendwelchen Regeln zu folgen.

Comicstil, Character-Style oder Realismus?
Meine drei bisherigen Motive zeigen eigentlich schon ziemlich gut, wie unterschiedlich ein Superhelden-Tattoo in Hamburg aussehen kann.
Baby Groot bleibt nah am animierten Character-Look und lebt von Farbe, Holzstruktur und seinem Gesicht.
Venom geht viel stärker in Richtung düsterer Realismus und nutzt Schatten, Tiefe und organische Strukturen – zusätzlich als Cover-up.
Catwoman macht genau das Gegenteil und bleibt bewusst grafisch und comicartig.
Deshalb würde ich niemals sagen: Superhelden-Tattoos müssen so oder so aussehen.
Wir schauen zuerst, welche Optik zu deiner Figur passt.
Spider-Man kann wie eine Filmszene wirken oder direkt aus einem Comicpanel springen. Batman darf fotorealistisch aus der Dunkelheit auftauchen oder als Graphic-Novel-Version auf die Haut. Harley Quinn funktioniert farbig, grafisch oder realistisch. Und bei Figuren wie Wolverine, Hulk oder Joker können wir uns sowieso hervorragend austoben.
Marvel, DC oder andere Superhelden-Tattoos? Ich steche alle.
Die Frage „Marvel oder DC?“ könnt ihr euch bei mir sparen.
Ich tätowiere beides.
Gebt mir Spider-Man, Wolverine, Iron Man, Thor, Hulk, Daredevil oder Doctor Strange.
Gebt mir Batman, Superman, Wonder Woman, The Flash oder Aquaman.
Ich nehme auch Deadpool, Harley Quinn, Joker, Poison Ivy oder einen richtig finsteren Carnage.
Ein einzelnes Porträt, eine Comicseite, ein kompletter Sleeve, Helden gegen Schurken oder mehrere Charaktere in einer großen Szene – da ist noch so viel Haut frei, die dringend mit Superhelden gefüllt werden muss.
Baby Groot, Venom und Catwoman waren der Anfang. Jetzt will ich sehen, welche Marvel- oder DC-Figur als Nächstes unter meine Nadel kommt.
Dein Superhelden-Tattoo in Hamburg von Ozzy
Du suchst einen Tätowierer für ein Superhelden-Tattoo in Hamburg, ein Marvel-Tattoo, ein DC-Tattoo oder ein individuelles Comic-Tattoo?
Dann erzähl mir, wen du auf deiner Haut haben willst.
Bring gern Bilder, Comics oder Filmszenen mit, die dir gefallen. Gemeinsam schauen wir, welche Elemente auf deiner gewünschten Körperstelle funktionieren und ob dein Tattoo realistisch, comicartig, farbig, düster oder irgendwo dazwischen werden soll.
Und falls unter deinem neuen Superhelden gleich noch ein altes Tattoo verschwinden soll, schauen wir uns auch an, was als Cover-up möglich ist.
Marvel, DC oder einer der Seven?
Ist mir beim Tätowieren völlig egal.
Hauptsache, ich bekomme endlich mehr davon auf den Stuhl.
Mehr Comic- und Filmfiguren findest du in meiner Tattoo-Galerie. Wie du einen Termin bei mir bekommst, steht auf meiner Kontaktseite.
Dein Ozzy

